Tag: Kultur

Apr
05

Ostern in Argentinien

Der Ostersonntag begann für mich, wie üblich, sehr ruhig.
Aufgestanden bin ich um 12 Uhr mittags. ;)

Schnell geduscht, ein bisschen im Internet gesurft, dann ging es zu meiner Gast-Oma.
Dort gab es dann Mittagessen, zusammen mit anderen Angehörigen der Familie. (Insgesamt etwas über 30 Leute.)
Natürlich gab es Asado, das argentinische Essen schlechthin. (Wobei das auf keinen Fall negativ gemeint sein soll, ich freue mich jedes Mal über das Essen!)

Den ganzen Nachmittag (bis 7 Uhr) hat die in meinen Augen große Familie dann zusammen verbracht.
Es gab auch Kuchen, Schokolade, …
Es war also alles materielle da, was man für Ostern braucht.

Und wie sieht es mit dem religiösen aus?
Der Tag war [...]

weiterlesen

Mrz
07

Musik

Seit 5 Monaten bin ich nun in Argentinien.
Ich habe hier schon einiges an Musik gehört, aber nur in ganz wenigen Momenten hat mir die Musik wirklich gefallen.

Gut, da ich bevorzugt Punk und Metal höre, ist das natürlich schon nichts, was die ganze Zeit im Radio läuft oder in Diskos.

Aber was ich mir hier manchmal anhören muss, könnte ich manchmal qualitativ mit Heino vergleichen.

Der Musikgeschmack der Argentinier ist genauso differenziert wie der der Deutschen, das will ich nicht in Frage stellen.
Auch bin ich froh, dass ich hier von Rap und Hip-Hop so gut wie verschont bleibe, da dies hier nur sehr, sehr wenige Leute hören. (Ich will hier keinem auf die Füße treten, Musik ist immer Geschmackssache.)

In Diskos muss man sich “Reguetón” antun, gerade bei Mädchen beliebt, in meinen Augen eine [...]

weiterlesen

Jan
29

Ureinwohner – Schnitzerei (Karikatur)

Diese Figur steht im Regal in meinem Zimmer.

Von meinem Gastbruder habe ich erfahren, dass sie aus Chile kommt und dort diese Art von Figuren wohl sehr bekannt sind.
Wie unschwer an der roten Haut zu erkennen, zeigt sie einen südamerikanischen Ureinwohner, große Hasenartige Zähne und eine in meinen Augen eigentümliche Frisur…

In Deutschland wäre so eine Schnitzerei wohl ganz klar als rassistisch einzustufen, als ich meinen Gastbruder darauf hinwies, hatte er nur Unverständnis, es sollte einfach nur eine lustige Figur sein, nur weil diese eine Diskriminierung ethnischer Minderheiten bedeutet, heißt das ja noch lange nicht, dass man rassistisch ist.
(Nein, das hat mein Bruder nicht gesagt, aber so erscheint mir die Denkweise der Argentinier oft im Hinblick auf Rassismus, Nationalismus, …)

Naja, wie dem auch sei, es kommt in meinen Augen noch schlimmer.
Diese Schnitzerei, die beinahe an ein Gimmick erinnert, lässt sich auseinanderziehen.

Und das sieht dann so aus:

[...]

weiterlesen

Jan
20

Armut – Man gewöhnt sich dran

ArmutHeute war ich mit meinem Gastbruder und einem Freund ein weiteres Mal am See Pellegrini.

Insgesamt sehr schön, bei der Hin- und Rückfahrt gingen mir aber so einige Gedanken durch den Kopf:
Hier in Argentinien ist vieles anders, ich erinnere mich, als ich am ich glaube, 2 Tag nach meiner Ankunft zum ersten Mal zum See fuhr, war ich erstaunt:
Sobald man die Stadt verlässt, befindet man sich im Niemandsland. Es gibt nichts, ein bisschen Vegetation, eventuell ein paar Heiligenhäuschen.
Doch dafür scheint diese Einöde, diese scheinbare Unendlichkeit an Platz die Argentinier dazu zu bewegen, den Müll einfach hier hinzuschmeißen. So sieht man am Straßenrand Müll, soweit das Auge reicht, größtenteils aus Plastik, ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wie lange es dauert, bis das endlich verrottet ist.
Eine große Rolle spielt es aber nicht, da [...]

weiterlesen

Jan
02

2010 – Beginn mit Müdigkeit & Politik

Erst einmal ein herzliches Willkommen im Jahr 2010.
Auch mir ist gestern der Sprung in die (damalige) Zukunft gelungen.

Meinen ersten Blogeintrag im neuen Jahr möchte ich meinen Sylvester-Erlebnissen widmen.

Gegen Abend gab es am 31. bei uns Abendessen, wieder zusammen mit den Verwandten meiner Mutter, die auch Weihnachten bei uns waren.
Das Essen hatte auch klare Ähnlichkeiten mit dem Weihnachtsessen, nur war es deutlich weniger, was allerdings immer noch bedeutete, dass es viel mehr war, als überhaupt zu schaffen war. :)

So wurde gegessen und geredet.

Um Mitternacht haben wir dann mit Sekt auf das neue Jahr angestoßen.
Wir saßen also um 24 Uhr drinnen im Wohnzimmer!

Zuerst dachte ich, dass ich deswegen das Feuerwerk meines Lebens verpassen würde, was [...]

weiterlesen